Die Fassade eines grossen Hauses wurde als Totale mit fixierter Kamera aufgenommen. Nach und nach werden in wechselnden Rhythmen und Tempi alle 200 Fensterscheiben von innen nach aussen mit grossen Steinen eingeworfen. Die Abfolge der Fenster, die eingeworfen werden, ist mit einem Zufallsprogramm ermittelt, Rhythmus und Tempo der Einschläge sind komponiert und nur scheinbar chaotisch. Es gibt sehr schnelle, harte und laute Passagen aber auch ruhige und feinteilige, in denen wieder Spannung aufgebaut wird. Der sehr differenzierte Ton ist ebenso wichtig wie das Bild. Der Film soll deshalb laut vorgeführt werden. Die grosse Bildprojektion von etwa 4 x 7 m und der Ton sollen im Gleichgewicht stehen. Die Produktion von »Front Windows« war ausserordentlich aufwendig und kostenintensiv und wäre ohne die engagierte Unterstützung aller Beteiligten nicht möglich gewesen.